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Zu guter Letzt…

Zu guter Letzt…

Wie alles begann….

„Kaum ein anderes Thema wird in unserer Gesellschaft mehr tabuisiert als der Tod. Obwohl ein jeder zwangsläufig mit diesem Thema konfrontiert wird, wird es gerne zur Seite geschoben…“.

Mit diesen Worten begann am 14.10.2006 meine erste Anzeiger-Kolumne zum Thema Erben. Und an Aktualität hat die erste Aussage der Kolumne wahrlich nicht verloren. Dabei fördert die Scheu vor diesem Thema genau jenes, das man verhindern möchte: Friedstiftend sein Lebenswerk zu hinterlassen. Und dabei meine ich ausdrücklich nicht nur Geld und anderes Vermögen. Es sind auch die reinen Erinnerungen und Erinnerungsstücke, welche darunter leiden.

Gesetzliche Regelungen

Natürlich hat der Gesetzgeber im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) Regelungen getroffen, wie die Rechtsnachfolge aussieht. Doch dies ist zum einen aus dem Jahre 1900 und somit aus einer Zeit, in der ein Begriff wie Familie oder Ehe eine andere Wertigkeit als heute hatte. Zum anderen gibt das Gesetz nur eine pauschale Lösung für alle Bürger vor und diese ist sicherlich nicht auf jeden der über 80 Millionen Bundesbürger passend.

Und somit galt oft mein Aufruf, sich dieses Themas zu stellen, die Scheu zu verlieren und dann Gebrauch von seinem guten Recht zu machen und seinen persönlichen letzten Willen niederzuschreiben. In welcher Form – handschriftlich oder vor einem Notar- ist sicherlich dann zweitranging, wichtig ist, sich des Themas anzunehmen und aktiv zu werden.

Ich hoffe, dass meine vergangenen 149 Publikationen an dieser Stelle dazu beigetragen haben, dass manch einer der treuen Leser diesen Mut gefasst und ein Testament verfasst hat. Es ist ein wunderbares Privileg auch so seinen Nachfolgern in guter Erinnerung zu bleiben.

Mit dieser 150. Ausgabe endet meine Kolumne, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. Viele Reaktionen der Leserschaft zu den veröffentlichten Themen, viele treue Leser, die einmal im Monat auf meine Veröffentlichung gewartet haben, waren für mich Motivation, die Kolumne stetig weiter zu führen. Denn sicherlich war anfänglich die Laufzeit nicht auf fast 14 Jahre ausgerichtet…

Mit dem anstehenden Wechsel meines Arbeitgebers möchte ich mich heute mit der Kolumne verabschieden, mich für die Treue bei meinen Lesern bedanken und Mut machen, dieses Thema doch anzufassen.
Enden werde ich deshalb wie bei all meinen Vorträgen: „Vom Testament machen, stirbt man nicht – man lebt glücklicher!“

Bleiben Sie gesund, Ihr Ingo Bankamp